Qualitätszeichen: fair for life

Das Institut für Marktökologie (IMO) aus der Schweiz bietet seit kurzem neue Qualitätszeichen an. Nach Angaben der IMO gibt es das FairTrade-Label nur für einige Produktgruppen, daher versuche "fair for life" (siehe rechts) die Kriterien der FLO (die Zertifizierungsstelle für FairTrade) sinngemäß auf möglichst viele Produkte zu übertragen. Das System basiert auf verschiedenen weiteren grundlegenden Standards wie den ILO Konventionen, SA 8000 und den IFOAM Sozial Kriterien.
Wichtig ist aber zu betonen, dass das "fair for life"-Label eben nicht genau dasselbe zertifiziert, wie das FairTrade-Label. Ob die Unterschiede wirklich relevant sind, wird sich vermutlich erst im Laufe der Zeit zeigen. Grundsätzlich scheint "fair for life" aber ähnlich umfassend zu sein, wenn auch etwas flexibler.

Das "for life"-Label (siehe links) ist dagegen eine schwächere Variante. Im wesentlichen wird dabei auf eine im fairen Handel üblichen "Premium-Aufschlag" verzichtet. Dieses Label kann dafür für Waren weltweit vergeben werden, wohingegen "fair for life" eher auf "Entwicklungsländer" fokussiert ist.
Webseiten:
www.fairforlife.net
Kirsten Brodde: Saubere Sachen
Wie man grüne Mode findet und sich vor Öko-Etikettenschwindel schützt. Von einer Expertin auf diesem Gebiet, die u.a. für Greenpeace arbeitet.
Ausführlich und gewohnt kritisch durchleuchtet das Greenpeace Magazin fast alle Fragen rund ums Thema Kleidung. Neue Ausgabe 2009!
Hickman, Journalist bei der renommierten links-liberalen Tageszeitung Guardian aus England hat sein Leben (und das seiner Familie) innerhalb eines Jahres umgestellt. Ethisch und ökologisch ...



